Ausbildung zum Fitnesstrainer

Möchte man eine Ausbildung zum Fitnesstrainer machen, so muss man zuerst einmal wissen, was genau ein Fitnesstrainer macht. Der Einsatzbereich für einen Fitnesstrainer ist sehr vielseitig. Er kann sowohl als Neben- oder als Hauptberuf ausgeübt werden. Hinzu kommt eine wichtige Flexibilität, denn Arbeit finden kann man sowohl in einem Fitnessstudio als auch als selbstständiger, Personal Trainer. Möchte man sich in einem Fitnessstudio niederlassen, so wird die Arbeit meist mit den vorhandenen Fitnessgeräten ausgeführt. Zudem kann man sich jedoch auch für das Angebot eines Kurstrainers entscheiden. Hierbei stehen Angebote wie Tai Bo, Aerobic, Bauch-Beine-Po, Pilates oder Spinning zur Wahl.

Der Fitnesstrainer und seine Kenntnisse

Interessiert man sich für eine Ausbildung zum Fitnesstrainer, so werden hierbei wichtige Kenntnisse vermittelt. So muss ein Fitnesstrainer zuerst einmal über wichtige Kenntnisse der Physiologie und der Anatomie verfügen. Man sollte wissen, in wieweit die Gelenke und die Muskeln zusammenarbeiten und was diese, während der Übungen, machen. Hinzu kommt, dass man als Fitnesslehrer die wichtigsten Begriffe der Krankheitslehre kennen sollte. Hierzu gehören beispielsweise: Diabetes, Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt, Bandscheibenvorfall, Rückenschmerzen, Gelenkbeschwerden und einige andere. Natürlich muss ein Fitnesstrainer die Krankheitsbilder nicht in und auswendig kennen, allerdings sollten Ansätze vorhanden sein, um zu wissen, worum es sich handelt und welche Übungen mit welchen Krankheiten gemacht werden dürfen und welche nicht. Auch etwas Erfahrung mit dem Training ist von großem Vorteil. Was ebenso wichtig, allerdings keine Voraussetzung ist, ist, dass man recht kommunikativ sein sollte und die Bedürfnisse und Probleme der Trainierenden wahrnehmen kann.

Viele Arten der Ausbildung

Entschließt man sich letztendlich für die Ausbildung als Fitnesstrainer, so sind die Ausbildungsmöglichkeiten recht vielfältig. So kann diese beispielsweise bei den Landessportverbänden absolviert werden. Hierbei werden die Ausbildungen in jedem Bundesland angeboten. Hinzu kommt das Angebot an vielen, sehr interessanten Fortbildungen. Der Vorteil, eine Fitnesstrainerausbildung beim Landessportverband zu absolvieren ist vor allem der, dass dies oft um einiges günstiger ist als bei diversen anderen Anbietern. Eine solche Ausbildung kann jedoch auch bei einem privaten Träger gemacht werden. Diese sind zwar teurer, man erhält allerdings einiges mehr an Service. Hinzu kommt, dass die Ausbildung, je nach Ausbilder, oft sehr fundiert und gut ist.

Die Landessportverbände bieten oftmals die Fitnesstrainer C Lizenz an, die privaten Anbieter die Fitness Trainer B Lizenz. Diese beiden Lizenzen sind jedoch, was die Qualifikation angeht, sehr vergleichbar. Für welchen Anbieter man sich auch entscheidet, man sollte stets darauf achten, dass der Ausbilder die Ausbildung zertifizieren kann. Während der Ausbildung sollten Praxis und Theorie immer miteinander verbunden werden.

Die Inhalte der Fitnesstrainer-Ausbildung

Zu den Inhalten einer solchen Ausbildung gehört unter anderem auch ein Teil der Sportmedizin. Hierbei geht es um die Aufbau und die Anatomie des Bewegungssystems und das Herz-Kreislaufsystem. Zusätzlich kommt die allgemeine Trainingslehre hinzu, bei der vermittelt werden soll, wie das Training funktioniert. Teilweise erfolgt auch eine Einheit über die Organisation und die Verwaltung. Wichtig ist ebenso die detaillierte Einweisung in das Handling der Geräte. Die Dauer einer solchen Ausbildung kann hierbei, je nach Anbieter, variieren.