So funktioniert Training nach dem HIT Prinzip

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Trainingsmethoden, die Sie bei Ihrem Muskelaufbautraining anwenden können. Unter anderem können Sie zwischen Split- oder Ganzkörpertrainingsplänen wählen. Darüber hinaus unterscheidet man zudem anhand der Länge des Workouts zwischen klassischem Volumentraining und Training nach dem HIT Prinzip.

Wofür HIT steht und welche Vorteile Ihnen diese Trainingsmethode bietet, erfahren Sie im Folgenden.

Was steckt dahinter?

HIT ist die Abkürzung für High Intensity Training, was auf deutsch also nichts anderes als hoch intensives Training bedeutet. HIT Training zeichnet sich im Wesentlichen durch drei Merkmale aus.

  • Ein Satz je Übung: Während bei klassischem Volumentraining in der Regel drei Sätze je Übung auf dem Plan stehen, ist bei HIT jeweils nur ein Satz notwendig.
  • Langsame Übungsausführung: Selbstverständlich ist eine kontrollierte Übungsausführung bei jeder Form des Krafttraining Pflicht. HIT geht hier jedoch noch einen Schritt weiter. Sowohl die positive als auch die negative Bewegung dauern je 4 bis 5 Sekunden.
  • Training bis zum Muskelversagen: Damit das HIT Training seine volle Wirkung entfalten kann, ist es notwendig bis zum Muskelversagen zu trainieren.

Vorteile

Ein wesentlicher Vorteil von HIT Training ist ohne Zweifel die kurze Trainingsdauer. Da pro Übung nur ein Satz ausgeführt wird, ist das Workout in der Regel bereits nach gut 30 Minuten beendet.

Ein weiterer Punkt, der vor allem für viel Beschäftigte interessant sein dürfte, ist die Tatsache, dass relativ lange Pausen zwischen zwei Workouts eingehalten werden müssen. Da Sie in jeder Trainingseinheit an Ihre Grenzen gehen, benötigt Ihr Körper nämlich auch entsprechend viel Zeit zur Erholung.

Lassen Sie sich von der kurzen Trainingsdauer und den seltenen Workouts jedoch nicht täuschen. Richtig ausgeführt, ist HIT Training sehr wirkungsvoll und ermöglicht gute Fortschritte beim Muskelaufbau.

Nachteile

Auch wenn HIT Training eine gute Möglichkeit für einen effektiven Muskelaufbau darstellt, hat die Trainingsmethode dennoch einige Nachteile, die Sie kennen sollten.

Zum meinen muss Ihnen klar sein, dass HIT eine hohe Belastung für Ihren Körper darstellt. Um durch Ihr Training Erfolge zu erzielen, ist es nämlich notwendig jedes Mal an Ihre Grenzen zu gehen.

Da Ihr Trainingsziel Muskelversagen lautet, sollten Sie HIT Training zudem nicht alleine durchführen. Ein erfahrener Trainingspartner kann Sie unterstützen und für Ihre Sicherheit sorgen.

Fazit – nicht für jeden die richtige Wahl

HIT Training überzeugt mit kurzen aber effektiven Trainingseinheiten, die durchaus gute Erfolge ermöglichen. Allerdings eignet es sich eher für fortgeschrittenere Kraftsportler.

Anfänger sind nämlich meist nicht in der Lage die notwendige Intensität aufzubringen. Sofern Sie noch nicht allzu lange trainieren, raten wir Ihnen deshalb eher zu einem normalen Ganzkörpertraining mit drei Sätzen pro Übung.